Samstag, 01. August 2020

Hinschauen und helfen

Seit vielen Jahren setzt sich Caroline von Hohenbühel für die Schwächsten der Gesellschaft ein, sucht derzeit nach Wohnmöglichkeiten für obdachlose Frauen. Der Grundstein für ihre sozial-karitative Gesinnung wurde in ihrem Elternhaus gelegt.

Caroline von Hohenbühel mit ihrem Mops Orfeo.
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Caroline von Hohenbühel mit ihrem Mops Orfeo. - Foto: © Foto: DLife / Matteo Groppo
Eigentlich möchte sie gar nicht öffentlich in Erscheinung treten. Was soll sie schon großartig über sich oder ihr Tun erzählen? Und überhaupt: Für einen Fotografen posieren liegt ihr gar nicht. Aber sie macht es dann doch – für den guten Zweck, um auf das oft verdrängte Thema der Obdachlosigkeit hinzuweisen und erneut etwas zu bewirken. Schließlich gehört Caroline von Hohenbühel zu den treibenden Kräften der heimischen Zivilgesellschaft, die sich verantwortlich fühlen für die Schwächsten unter uns.

Doch woher kommt dieses Engagement, dieses Verantwortungsbewusstsein für die Schwächsten? „Meine Mutter hatte sich oft um Flüchtlinge gekümmert, wir haben bei uns immer wieder welche aufgenommen – aus Vietnam und vor allem in den Zeiten des Balkankrieges“, blickt Caroline von Hohenbühel zurück. Von daher komme wohl die Empathie, zudem war sie zeitlebens in der evangelischen Kirche aktiv. Die heute 61-Jährige stammt aus Niederösterreich, hat in Wien Wirtschaft studiert, ehe sie ihren Mann Carl Philipp kennen und lieben lernte. Vor 29 Jahren kam sie nach Eppan, und dort hat sie auch die beiden nunmehr erwachsenen Kinder großgezogen.

Außerdem im aktuellen Heft: eine Reportage über den Fragsburg Soul Garden in Meran; ein Interview mit der Kammerabgeordneten und SVP-Frauenchefin Renate Gebhard; die Anleitung für modischen Bohnenschmuck.

mc