Präsident Salva Kiir und sein Widersacher Riek Machar haben am späten Freitagabend ein Friedensabkommen unterzeichnet.Die beiden Rivalen waren zuvor in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba erstmals seit dem Beginn der auch ethnisch motivierten Kämpfe zu direkten Gesprächen zusammengekommen.Ende der Feinseligkeiten innerhalb von 24 StundenDie Vereinbarung sieht unter anderem ein Ende der Feindseligkeiten innerhalb von 24 Stunden und die Bildung einer Übergangsregierung vor.Zudem soll der Zugang zu humanitärer Hilfe für rund eine Million Vertriebene gewährleistet werden. Einzelheiten sollen von Delegationen beider Seiten in den nächsten Tagen ausgearbeitet werden. Nach 30 Tagen wollen sich Kiir und Machar erneut treffen.„Menschen brauchen keinen Krieg mehr“„Jetzt, nachdem wir dieses Dokument unterzeichnet haben, möchte ich allen versichern, dass die Partei und die Armee, die ich führe, die Vereinbarung auch in die Tat umsetzen werden“, erklärte Kiir. „Die Menschen im Südsudan brauchen keinen Krieg mehr.“Auch Machar sprach von einem „sinnlosen Krieg“. Das Land war erst 2011 nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg mit dem Sudan unabhängig geworden.apa/dpa