Andrea Berg (58) singt von unendlicher Liebe, von Glück und großer Sehnsucht, oft auch von Trauer, heilloser Wut und schier grenzenloser Leidenschaft. Dazu ein einprägsamer Refrain, meist ein stampfender Discofox und Synthesizer. <BR /><BR />Damit füllt sie Hallen, verkaufte bislang über 16 Millionen Tonträger und erhielt 8 Echos. Kein weiblicher Act hat mehr Nummer-1-Platten in den offiziellen deutschen Charts platzieren können. Es ist eine sichere Wette, dass die Musikerin aus dem württembergischen Aspach auch mit ihrem neuen Album an der Spitze landen wird. Es wäre bereits das 14. Mal. Was aber gibt es im neuen Album „Andrea Berg“ zu hören?<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085466_image" /></div> <BR />„Da ist genau das drin, was draufsteht“, betonte Berg im Gespräch mit der dpa. Sie blieb ihrer Linie treu, auch ihr neues Album ist fest in Schlager-Hand. „Ich ändere meinen Stil nicht“, sagte der Schlagerstar. Neu erfinden müsse sie sich nicht. <BR /><h3> Entertainerin. Nicht mehr, nicht weniger</h3>„Ich mache weiter mit den Songs und Texten, weil ich merke, dass es den Menschen etwas gibt, dass sie Halt in meiner Musik finden.“ Sie wolle sich nicht auf andere Pfade begeben. „Ich möchte Schlager machen. Und das ist mir genug.“ Entertainerin sei sie. Nicht mehr und nicht weniger. <BR /><BR />Berg bezeichnet ihre Musik als „Hühnersuppe für die Seele“. Sie möchte „den Menschen immer etwas an die Hand geben, ohne dieses schwere Selbstmitleid, diese schreckliche Drama-Kompensation.“ Oder wie sie es auch nennt: „Flügel geben, weil jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat.“ Geteiltes Leid sei ja schließlich halbes Leid. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085469_image" /></div> <BR /><BR /><BR />„Jeder von uns hat ja Momente, wo man sich denkt: ,Mist, was kann denn jetzt eigentlich noch Schlimmeres kommen.‘ Aber in den Momenten dazwischen, wo es uns gut geht und uns die Sonne ins Gesicht lächelt, da sagen wir nicht: ,Danke, dass es mir heute gut geht.‘ Glück ist nämlich immer schon dann, wenn kein Unglück ist. Das genieße ich einfach, versuche zu lachen, Freude zu haben und dies auch zu transportieren. Ich lasse mich nicht mehr von Kleinigkeiten ärgern, muss nichts mehr beweisen. Pflicht war gestern, jetzt ist Kür angesagt! Und wenn ich meine traurigsten Momente, also wenn ich den Schmerz aufschreibe und ihn auf so ein Album packe, dann ist es ja auch für Menschen eine Hilfe, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden“, so Berg.<BR /><h3> Leichtigkeit ohne Oberflächlichkeit</h3>Das neue Album habe sie unter anderem versucht, positiv zu gestalten. „Ich wollte diese Leichtigkeit transportieren, ohne oberflächlich zu sein“, erzählte sie. Ein bekennendes Schlageralbum sei das neue Werk. „Es hat eine entsprechende Tiefe und dennoch besitzt es Disco-Fox-Melodien. Man hört diese Leichtigkeit heraus, mit der man dem Alltag entfliehen und auch ein bisschen flirten kann.“<BR /><BR /><BR />Schlager sei derzeit überaus gefragt, davon ist Berg überzeugt. „Wir sind grad auf einer richtig guten Welle“, sagte sie. „Den Schlager gab es schon immer, aber mittlerweile ist er gesellschaftsfähiger geworden. Der Schlager ist nicht mehr so ein Nischending, wo man sich vielleicht auch ein bisschen für schämt.“<BR /><BR /><BR />Vom kommenden Februar an will die gebürtige Krefelderin die neuen Songs und Bestseller wie „Du hast mich tausendmal belogen“ und „Diese Nacht ist jede Sünde wert“ auf einer großen Arena-Tour unter dem Motto „Party, Hits, Emotionen – Die Tournee“ auf die Bühne bringen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085472_image" /></div> <BR /><BR />„Wir können es kaum erwarten, dass es endlich wieder los geht. Es wird auf jeden Fall kräftig glitzern, denn ich bin jetzt schon dabei, die ganzen Strasssteinchen auf die Kostüme und die Schuhe zu kleben. Wir haben neben den Songs vom neuen Album natürlich alle Superhits dabei, meine Band, viele Tänzer und große Showbilder. Durch unser neues Bühnenkonzept bin ich den Fans noch näher.“<h3> Zu Gast bei Florian Silbereisen</h3><BR />Außerdem tritt sie am 6. April im Rahmen des „Top of the Mountain Spring Concert“ auf der Idalp in Ischgl auf. „Auf der Bühne bin ich eine Rampensau“, sagte sie. Im richtigen Leben, da sei sie hingegen nicht so extrovertiert, sondern eher ein wenig zurückhaltend. Eine Kostprobe aus dem Album liefert Andrea Berg am morgigen Samstag in der TV-Sendung „Schlagerbooom 2024 – Alles funkelt! Alles glitzert!“ von Florian Silbereisen (ARD und ORF 2, ab 20.15 Uhr).