Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) sprach am Dienstag in Berlin von mehreren tausend Fällen. Dabei soll es auch zahlreiche Tote gegeben haben.Grundlage des Berichts sind Gespräche, die HRW und eine andere Nichtregierungsorganisation mit Flüchtlingen aus Eritrea geführt haben.Die Menschenrechtler legten auch das Geständnis eines Menschenhändlers vor, der mehrere Dutzend Folterungen zugab.Angeblich sollen die Banden in Ägypten und im Sudan Unterstützung von korrupten Beamten haben.Simpson warf den ägyptischen Behörden vor, nicht richtig zu ermitteln.Brutale FoltermethodenDie Flüchtlinge berichteten nach HRW-Angaben auch von Vergewaltigungen.Bei den Folterungen seien die Genitalien und andere Körperteile mit glühendem Eisen, kochendem Wasser, geschmolzenem Plastik und Zigaretten verbrannt worden.Zu den Foltermethoden gehöre auch tagelanger Schlafentzug und das Aufhängen an der Raumdecke.apa/dpa