Allerdings nur kurzzeitig, wie aus einem Bericht der sizilianischen Tageszeitung „Il Giornale di Sicilia“ (Sonntagsausgabe) hervorgeht.Demnach stellten sich die Aktivisten an Bord eines kleinen Bootes dem Schiff in die Quere, das in Richtung libyscher Küste abfahren wollte. Die Hafenbehörde in Catania griff allerdings ein. Die Aktivisten verließen daraufhin das Areal. Das Schiff Aquarius konnte danach seine Reise wie geplant antreten.Die Vertreter der als rechtsextrem eingestuften Identitären gab an, „direkt vor Ort recherchiert“ und „die kriminellen Schlepper im Meer konfrontiert“ zu haben. Man wolle nicht „tatenlos zusehen, wie Hilfsorganisationen mit Menschenhändlern zusammenarbeiten und sich am großen internationalen Geschäft der Migration beteiligen. Wir wollen unsere Aktivität im Mittelmeer stärken. Jetzt wollen wir einen weiteren Schritt unternehmen. Wir brauchen ein Schiff, ein Kapitän und eine Crew“, hieß es in einem Aufruf der Organisation auf Facebook.Die Hilfsorganisationen würden die „Illusion eines nicht existierenden Eldorados“ in Europa nähren, begründeten die Identitären ihre Aktion, die sie „Defend Europe“ nannten. Daran beteiligte sich auch die Gruppe „Generazione Identitaria Italia“, das italienische Pendant der österreichischen Bewegung.apa