Sonntag, 15. April 2018

Im Regiestuhl statt auf dem Laufsteg

Am Freitag feierte Lisa Maria Kerschbaumers Kurzfilm „Der Geschichtensammler“ Premiere im Bozner Filmclub. Für die Jung-Regisseurin aus Verdings ist das die Erfüllung eines Traumes und eine wichtige Etappe auf ihrem Karriereweg, der sie vor einigen Jahren sogar über den Laufsteg im Meraner Kursaal führte.

Lisa Maria Kerschabumer verwirklicht sich einen Traum.
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Lisa Maria Kerschabumer verwirklicht sich einen Traum. - Foto: © D

Berlin, Stockholm, Mailand, Bozen. Das sind die Etappen, die Lisa Maria Kerschbaumer in den vergangenen Tagen zurückgelegt hat. Oder anders gesagt: Von der deutschen Filmhauptstadt zum Filmset übers Rollfeld zum roten Teppich beim „Film Festival Bozen 2018“.

Dort nämlich – im Capitol 3 – war am Freitagabend, um 22 Uhr, die Premiere von Lisa Maria Kerschbaumers erstem Kinofilm „Der Geschichtensammler“. Ein spannungsgeladener Kurzfilm, der im Rahmen der Reihe „Local Artists“ lief. Und das, kurz bevor im Anschluss – gleich nebenan im Capitol 2 – der Applaus für einen Publikumsliebling aufbrauste: TV-Star Charly Hübner mit seiner Musikdoku „Wildes Herz“.

Lernen von Stars und in Eigenregie

„Also ich finde das voll cool“, sagt Lisa Maria Kerschbaumer mit seinem freudestrahlenden Lächeln, als sie von der „Zett“ vor diesem besonderen Abend zum Gespräch gebeten wird. Für die junge Verdingserin ist auch dieses Interview eine Premiere, doch die anfängliche Nervosität ist irgendwann mit einem Schütteln ihrer Lockenpracht abgelegt. Unübersehbar ist die Freude, gemeinsam mit dem Cast (u.a. Ricardo Angelini, Jasmin Mayrhofer und Deborah Müller, die aktuell aber bei Dreharbeiten weilt) diese 15 Thriller-Minuten auf großer Kinoleinwand zu sehen: „Da wollte ich hin, als wir vor zwei Jahren damit angefangen haben.“

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

z/jov

stol