Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Das erwähnte Kalmtal zweigt etwas außerhalb von St. Martin in Passeier westseitig ab und zieht hinauf in die Texelgruppe. Um den Ausgangspunkt der Wanderung zu erreichen, fahren wir auf schmaler Höfestraße hinauf zum Berggasthaus Magdfeld und zu einem kleinen Parkplatz bei den nahen Rappenhöfen. <BR /><BR />Und von da geht es längere Zeit durch Fichtenwald bergan, schließlich noch kurz über freies Gelände – dann ist die bis nach St. Martin hinunter sichtbare Hütte der Faglsalm erreicht. Hier weiden Rinder und Ziegen, es besteht Einkehrmöglichkeit – und all dies, obwohl die Alm nach wie vor nur zu Fuß erreichbar ist.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1328373_image" /></div> <BR />Unser nächstes Zwischenziel heißt Faglssee. In seinem klaren Wasser zeigen sich stattliche Karpfen, und die Sage berichtet von einem Nörggele, das hier einst sein Unwesen trieb. Auch wird das normalerweise ruhige und stille Gewässer zu den „Wetterseen“ gezählt, die manchmal weithin hörbar „brüllen“, „knottern“ und „lurlen“ sollen. <BR /><BR />Besonders bekannt wurde der See in dieser Hinsicht durch einen Augenzeugenbericht, in welchem das vom Seeufer aus erlebte Geschehen eindrucksvoll geschildert wurde.<BR /><BR />Von oben grüßt die etwas schräg stehende Pyramide des Speikspitze herunter, und da sie von unserem Weiterweg aus ohne große Mühe erstiegen werden kann, ist das Gipfelkreuz der höchste Punkt unserer Rundtour und dank der freien Lage am Ostrand der Texelgruppe auch eine prächtige Aussichtswarte, die wir uns nicht entgehen lassen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1328376_image" /></div> <embed id="dtext86-75345939_listbox" /><BR /><BR />Nach der Rückkehr auf den Höhenweg, der die Almen miteinander verbindet, wandern wir quer durch ausgedehnte Grashänge weiter zur Falser Alm. Nachdem wir hier wohl noch einmal Rast und Einkehr gehalten haben, geht es dem rauschenden Bergbach entlang auf dem breiten Güterweg durch das wildromantische Kalmtal wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo eine lange, aber prächtige Alm-, See- und Bergrunde endet.<h3>Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1328379_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Anfahrt auf der schmalen, südlich von St. Martin in Passeier abzweigenden Kalmtalstraße (6 km) hinauf zum Gasthaus Magdfeld und zu kleinem Parkplatz nahe den Rappenhöfen (1.280 m; ab Talstraße 7 km). Nun stets den Wegweisern „Faglsalm“ und der guten Nr. 4 folgend auf großteils steilem Fußweg durch Wald hinauf zur Baumgrenze und zur Faglsalm (1.980 m; Einkehrmöglichkeit, kein Ruhetag; ab Ausgangspunkt gut 2 Std.). Dann auf dem Weg 4 in 15 Min. weiter zum Faglssee (2.091 m) und zu einem Jöchl (2.170 m), von wo ein schmaler Pfad in etwa 20 Min. zum Gipfelkreuz der Speikspitze (2.329 m) führt. Vom genannten Jöchl dann auf Steig 4 und später 5 die Grashänge teils eben, teils abwärts querend zur Falser Alm (1.929 m; Einkehrmöglichkeit; ab Faglsalm knapp 2 Std.) und schließlich auf dem Fahrweg in gut 1 1/2 Std. talaus zum Ausgangspunkt. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.049 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 6 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für gehtüchtige Wanderer leicht und problemlos. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 39 (Passeiertal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>