Donnerstag, 11. Mai 2017

Insider – Trump wegen Comeys Verschwiegenheit vor Anhörung erbost

Die plötzliche Entlassung von FBI-Direktor James Comey geht Insidern zufolge insbesondere auf dessen Weigerung zurück, eine Aussage vor dem Kongress im Voraus mit Präsident Donald Trump zu besprechen.

Die Entlassung von James Comey geht Insidern zufolge insbesondere auf dessen Weigerung zurück, eine Aussage vor dem Kongress im Voraus mit Präsident Donald Trump zu besprechen.
Die Entlassung von James Comey geht Insidern zufolge insbesondere auf dessen Weigerung zurück, eine Aussage vor dem Kongress im Voraus mit Präsident Donald Trump zu besprechen. - Foto: © APA/AFP

Wie am Mittwoch aus Kreisen des Präsidialamts verlautete, hatten Trump, Justizminister Jeff Sessions und dessen Vize Rod Rosenstein Comey gebeten, vor einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Senats am 3. Mai einen Umriss seiner geplante Erklärung abzugeben.

Dies ist gegenüber einem Vorgesetzten bei Kongressanhörungen üblich. Comey habe sich jedoch geweigert und „damit den Eindruck erweckt, er könne seine Pflichten nicht mehr erfüllen“, hieß es. Allerdings sei Trump bereits seit Monaten über Comey verärgert gewesen.

Bei der Sitzung des Ausschusses ging es um Comeys umstrittenes Vorgehen in der E-Mail-Affäre der Demokratin Hillary Clinton während des Wahlkampfes. Trump hatte die überraschende Entlassung des FBI-Chefs mit dessen damaligem Verhalten begründet. Kritiker sehen dagegen einen Zusammenhang mit Comeys Ermittlungen über eine möglichen Einflussnahme Russlands auf die US-Politik.

apa/reuters

stol