Mittwoch, 16. März 2016

Internationale Gäste als Erfolgsfaktor

Versammlung der HGV-Ortsgruppen Moos, Riffian/Kuens, St. Leonhard und St. Martin i. P.

Von links: Gebietsobmann Heinrich Dorfer, Roberto Cornoldi, Verbandssekretär Helmuth Rainer, Marlene Gufler, Ortsobfrau von Moos i. P., Tourismusvereinspräsident Ulrich Königsrainer und Bezirksobmann Hansi Pichler.
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Von links: Gebietsobmann Heinrich Dorfer, Roberto Cornoldi, Verbandssekretär Helmuth Rainer, Marlene Gufler, Ortsobfrau von Moos i. P., Tourismusvereinspräsident Ulrich Königsrainer und Bezirksobmann Hansi Pichler.

St. Martin in Passeier – Kürzlich fand im Hotel „Pfandleralm“ die Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppen Moos, Riffian/Kuens, St. Leonhard und St. Martin in Passeier des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) statt. Diskutiert wurde u.a. über die Themen Mobilität und Erreichbarkeit sowie über den Flughafen in Bozen

Gebietsobmann Heinrich Dorfer verwies einleitend auf den untragbaren Zustand der italienischen Post. „Es kommt öfters vor, dass Briefe zwei Wochen unterwegs sind bzw. gar nicht den Empfänger erreichen“, kritisierte Dorfer. In Zeiten der schnellen Kommunikation müsse auch die Post ihrer Verantwortung nachkommen, war man sich bei der Versammlung einig. Darüber hinaus zeigte er sich erfreut über die niedrigen Tarife bei der Gemeindeimmobiliensteuer in den Passeirer Gemeinden und über die Absetzbarkeit der IRAP für saisonal beschäftigte Mitarbeiter. In Sachen Mobilität ging Dorfer zunächst auf den Küchelbergtunnel in Meran ein. Er berichtete, dass die Ausschreibungen für die Arbeiten noch innerhalb dieses Jahres geplant seien und dass im kommenden Jahr mit dem Baubeginn zu rechnen sei. Außerdem stelle die Straße in Saltaus aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens weiterhin ein großes Problem dar, das gelöst werden müsse. In Bezug auf den Flughafen Bozen zeigte sich Dorfer überzeugt, dass eine derartige Infrastruktur sicherlich von Vorteil für Südtirol sei, um auch Gäste aus ferneren Destinationen ansprechen zu können.

Bezirksobmann Hansi Pichler schloss sich der Meinung des Gebietsobmannes in Sachen Flughafen an und berichtete anschließend im Detail über das strategische Entwicklungskonzept für den Flughafen Bozen. Anhand von Zahlen und Fakten erläuterte er den Stellenwert eines funktionierenden Regionalflughafens für die gesamte Region. „Wir müssen um unsere Erreichbarkeit kämpfen“, hob Pichler hervor. Letztendlich gehe es um die Zukunft der Tourismusdestination Südtirol, betonte er und fügte hinzu: „Im Vergleich zu unseren Nachbarregionen, fehlt uns ein gesunder Mix an internationalen Gästen. Aus diesem Grund ist die Erreichbarkeit Südtirols wichtig für die Zukunft unserer Feriendestination.“ In Bezug auf die Erreichbarkeit ging Pichler auch auf die Schließung der Grenze am Brenner ein und fand hierfür klare Worte: „Den Grenzzaun wollen wir als Tourismusdestination nicht haben.“

Ulrich Königsrainer, Präsident des Tourismusvereins Passeiertal, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Ortsgruppen des HGV und hob hervor, dass die Tourismuszahlen im Passeiertal durchschnittlich sehr gut seien, was wiederum auf die hohe Qualität der Betriebe zurückzuführen sei.

Im Fachteil der Versammlung referierte Roberto Cornoldi, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, über Optimierungsmöglichkeiten im Wareneinkauf und gab konkrete Tipps zur Umsetzung.

Abschließend informierte Verbandssekretär Helmuth Rainer über aktuelle Steuerbegünstigungen, die Kennzeichnungspflicht von Allergenen und Förderungsmöglichkeiten.

HGV Pressedienst, Bozen

stol