Donnerstag, 18. Januar 2018

Internationales Auschwitz Komitee ehrt Van der Bellen

Bundespräsident Alexander van der Bellen erhält die „Statue der Erinnerung“ des Internationalen Auschwitz Komitees (IAK). Die Auszeichnung wird ihm anlässlich Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust und des 73. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz (27. Jänner) am 30. Jänner in Wien überreicht, wie die deutsche Organisation am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte.

Bundespräsident Alexander van der Bellen erhält die „Statue der Erinnerung“ des Internationalen Auschwitz Komitees.
Bundespräsident Alexander van der Bellen erhält die „Statue der Erinnerung“ des Internationalen Auschwitz Komitees. - Foto: © APA/AFP

„Die Auschwitz-Überlebenden sind Bundespräsident Van der Bellen dankbar für seine klare Haltung und seine deutlichen Worte“, betonte der IAK-Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner. Angesichts der „in europäischen Ländern anwachsenden Stimmung gegenüber Fremden und dem Ruf nach alten, vergifteten Rezepten“ habe der Bundespräsident mit „seiner ruhigen und prononcierten Liberalität die Demokratie nicht nur in Österreich gestärkt und besonders junge Menschen für die Vielfalt der Demokratie gewonnen“.

Auschwitz Komitee verleiht Statue der Erinnerung 

Seit 2010 verleiht das Internationale Auschwitz Komitee die „Statue der Erinnerung“ an Persönlichkeiten, die sich „ die sich für die Verteidigung der Menschenrechte sowie gegen Intoleranz und Antisemitismus einsetzen“ – darunter unter anderem Papst Franziskus, der frühere UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der verstorbene Präsident Israels, Shimon Peres, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der britische Thronfolger Prinz Charles.

Das Internationale Auschwitz Komitee wurde 1952 von Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau gegründet. Ziel ist es, die Interessen von Opfern und Hinterbliebenen zu vertreten sowie die Erinnerung an den Holocaust nicht vergessen zu lassen. 

apa

stol