Im Präsidentschaftswahlkampf der USA hat Ted Cruz bei den Republikanern die erste Vorwahl im Bundesstaat Iowa für sich entschieden. Bei den Demokraten lag Ex-Außenministerin Hillary Clinton (68) in der Nacht (Ortszeit) mit einem hauchdünnen Abstand von nur einigen zehntel Prozentpunkten vor Bernie Sanders (74), dem Senator aus Vermont.Cruz rettet sich 4 Prozent vor Trump ins ZielCruz, der erzkonservative Senator aus Texas, verwies mit etwa 28 Prozent Donald Trump (24 Prozent) auf Platz zwei. Für den Immobilienmogul aus New York ist das eine schmerzliche Niederlage. Trump sagte aber, er fühle sich von Platz zwei geehrt.Auf einem sehr starken dritten Platz landete bei den Republikanern Marco Rubio, der Senator aus Florida, mit etwa 23 Prozent knapp hinter Trump. In einer ersten Reaktion sagte er, er wolle die Partei im weiteren Wahlkampf wieder vereinen.Demokraten: Nur noch Clinton und Sanders im RennenBei den Demokraten stieg Ex-Gouverneur Martin O'Malley aus dem Rennen um das Weiße Haus aus, damit bleiben nur mehr Clinton und Sanders.Nächste Station New HampshireDie US-Vorwahlen werden schon in der nächsten Woche im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire fortgesetzt. Bei den Demokraten liegt dort Sanders laut Umfragen deutlich in Front. Der 74 Jahre alte Senator kommt aus dem Nachbarstaat Vermont. Bei den Republikanern führt Trump in New Hampshire mit deutlichem Vorsprung.Nach den Vorwahlen werden Demokraten und Republikaner im Sommer bei großen Parteitagen mit Tausenden Delegierten ihren Präsidentschaftskandidaten benennen.dpa