Dienstag, 10. Juli 2018

Iran fürchtet Auswirkungen der US-Sanktionen

Der Iran befürchtet wirtschaftliche Belastungen durch die US-Sanktionen und will diese durch den Verkauf von möglichst viel Öl abmildern.

Die Islamische Republik will trotz US-Sanktionen so viel Öl wie möglich verkaufen.
Die Islamische Republik will trotz US-Sanktionen so viel Öl wie möglich verkaufen. - Foto: © shutterstock

„Es wäre ein Fehler zu glauben, dass der US-Wirtschaftskrieg gegen den Iran keine Auswirkungen haben wird“, sagte Vizepräsident Eshaq Jahangiri am Dienstag der Nachrichtenagentur Fars zufolge. Sein Land versuche aber, „so viel Öl zu verkaufen, wie wir können.“

Öl-Geschäft ist unverzichtbare Einnahmequelle für den Iran

Die USA wollten die Verkäufe des Iran dagegen auf null reduzieren. Das Öl-Geschäft sei aber eine unverzichtbare Einnahmequelle für die Islamische Republik.

Jahangiri zufolge haben das Außenministerium und die Zentralbank Maßnahmen ergriffen, um den heimischen Banken trotz der auch in diesem Bereich greifenden US-Sanktionen weiter Geschäfte zu ermöglichen. Details nannte er nicht.

USA: Ausstieg aus dem Atom-Abkommen

Die USA sind aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran ausgetreten und haben die Sanktionen wieder verschärft. Die anderen Vertragsstaaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Russland sowie die EU halten an dem Abkommen fest.

apa/reuters

stol