Donnerstag, 24. November 2016

IS-Selbstmordattentäter tötet im Irak mehr als 70 Menschen

Ein IS-Selbstmordattentäter hat südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 73 Menschen mit in den Tod gerissen.

Der Angreifer habe in der Nähe der Stadt Al-Hilla an einer Tankstelle einen mit Sprengstoff beladenen Laster zur Explosion gebracht, teilte die lokale Polizei am Donnerstag mit. Mehr als 100 Menschen wurden demnach zudem verletzt.

Bei den meisten Opfern handle es sich um Pilger aus dem Nachbarland Iran, die auf dem Rückweg aus der Stadt Kerbela waren. Insgesamt seien acht Busse getroffen worden, hieß es. Wegen der Stärke der Explosion könne die Anzahl der Opfer noch steigen.

Die sunnitische Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu dem Attentat. Das IS-Sprachrohr Amaq erklärte im Internet, mehr als 200 Menschen seien getötet oder verletzt worden. Mit den Attentaten wollen die Extremisten die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten im Irak weiter anheizen.

apa/dpa

stol