Freitag, 27. März 2015

IS – UNO-Generalsekretär sieht „Anzeichen von Genozid“

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sieht in den Verbrechen der Islamistenmiliz IS „Anzeichen für Genozid“.

Ban Ki Moon - Archivbild
Ban Ki Moon - Archivbild - Foto: © APA/AP

Der selbsternannte Islamische Staat verübe an Angehörigen von Minderheiten im Irak und in Syrien Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erklärte Ban bei einer Rede zur Religionsfreiheit am Freitag vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York.

Der UNO-Generalsekretär forderte die Mitgliedsstaaten des Sicherheitsrates dazu auf, ihre „Differenzen beizulegen“ und gegen die IS-Gewalt und drohenden Völkermord zu handeln.

Die anderen Länder seien dazu aufgerufen, syrischen Vertriebenen und ihren Nachbarstaaten zu helfen.

Ban kündigte zudem an, im September einen Plan der UNO gegen gewalttätigen Extremismus vorzulegen. Ein Weisenrat aus Geistlichen und Experten soll sich zudem mit Gewalt zwischen Religionsgruppen befassen.

apa

stol