Erst 2016 und nicht 2015 werde Italien in der Lage sein, eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen, erklärte der Minister laut Medienangaben.Die Regierung habe „aufgrund außergewöhnlicher Umstände“ wie der schweren Wirtschaftskrise, die das Land 2012 und 2013 belastet habe, weitere 13 Milliarden Euro Schulden der öffentlichen Verwaltung zu tilgen, erklärte Padoan. Die Regierung müsse zudem Sondermaßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft finanzieren.Der Minister sandte Kallas auch die mittelfristige Finanzplanung (DEF) sowie den staatlichen Reformplan. Laut dem DEF-Dokument will die Regierung einen Privatisierungsplan umsetzen, dank dem bis 2017 eine Summe eingenommen werden soll, die 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts pro Jahr entspricht. Die zusätzlichen Einnahmen durch Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung sollen in diesem Jahr zur Senkung des Steuerdrucks für einkommensschwache Familien und zur Förderung des Wirtschaftswachstums dienen.Premier Matteo Renzi will die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone zudem mit Steuersenkungen für Einkommensschwache, einer Reduzierung der Unternehmenssteuer sowie höhere Steuern auf Kapitalerträge aus der Krise führen. Die Pläne der Regierung sehen Steuersenkungen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro für 2014 und Ausgabenkürzungen von insgesamt 4,5 Milliarden Euro vor.apa