Montag, 29. August 2016

Italien rettete 1.100 Flüchtlinge aus Booten im Mittelmeer

Die italienische Küstenwache hat am Sonntag etwa 1.100 Flüchtlinge aus Booten im Mittelmeer in Sicherheit gebracht. Sie seien in der Straße von Sizilien aus acht Schlauchbooten, zwei Kähnen und einem größeren Boot gerettet worden, hat die Küstenwache weiter mitgeteilt. Sie machte keine Angaben dazu, aus welchen Ländern die Flüchtlinge stammten.

Die meisten Flüchtlinge brechen von Libyen aus auf.
Die meisten Flüchtlinge brechen von Libyen aus auf. - Foto: © LaPresse

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration vom Freitag sind allein in diesem Jahr rund 105.000 Flüchtlinge mit dem Boot nach Italien gekommen, viele von ihnen brachen in Libyen auf. Mehr als 2.700 kamen bei der Überfahrt in zumeist überfüllten Booten ums Leben.

Hilfsorganisationen zufolge ist der Seeweg zwischen Libyen und Italien inzwischen zur wichtigsten Route für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa geworden. Nach der Vereinbarung der EU mit der Türkei ist die Zahl der Flüchtlinge, die von der Türkei in Richtung Griechenland aufbrechen, deutlich zurückgegangen.

apa/reuters

stol