„Der Beschluss Italiens bestätigt, dass der Reformprozess im Finanzsystem weitergeht. Wir sind ein transparentes Land, das mit anderen Ländern Informationen zu Steuerthematiken austauscht“, kommentierte Papst-Sprecher Greg Burke.Der Vatikan bemüht sich schon seit einigen Jahren um mehr Transparenz seiner Finanzen. 18.900 Kundenbeziehungen der Vatikanbank IOR („Institut für Religiöse Werke“) wurden von Finanzexperten der US-amerikanischen Firma Promontory, die auf Unternehmensberatung und Bekämpfung von Geldwäsche spezialisiert ist, durchleuchtet.Sie prüften, ob die Kontoinhaber tatsächlich die eingetragenen Kleriker, Ordensgemeinschaften oder Vatikan-Bediensteten sind, und ob die Finanztransaktionen einwandfrei.Auch in den nächsten Monaten sollen weitere Schritte unternommen werden, um die Mittel im Kampf gegen Geldwäsche zu verbessern und eine noch stärkere Offenheit zu garantieren. Das IOR steht unter Aufsicht einer Kardinalskommission, zu deren Mitgliedern seit Jänner 2014 auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn zählt.apa