„Die Frage ist, was Italien in den nächsten Jahren tun wird, nicht was ich tun werde. Ich bin bereit, über Wahlprogramme, nicht über meine Zukunft zu sprechen“, kommentierte Renzi.Die Mitte-Links-Allianz um Renzis PD sollte es laut Umfragen auf rund 27 Prozent schaffen.Die PD allein dürfte lediglich 22 Prozent der Stimmen erhalten, das liegt deutlich unter den 40 Prozent, die die Gruppierung bei den Europawahlen 2014 erreicht hatte. Renzis Partei präsentierte sich im Wahlkampf bei der Wählerschaft als zuverlässige, europafreundliche Regierungskraft und als „Bollwerk“ gegen den Populismus.Die Sozialdemokraten haben einen Wahlpakt mit der Europa-treuen Gruppierung „Piu Europa“ (Mehr Europa) um Ex-Außenministerin Emma Bonino sowie mit der Südtiroler Volkspartei (SVP) und der Zentrumskraft „Civica Popolare“ um Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin geschlossen. Damit hoffen sie, die Konkurrenz aus dem linken Lager zu schlagen.Renzi konnte sich nicht mit dem neugegründeten Linksbündnis „Liberi e uguali“ (Frei und gleich) um Senatspräsident Pietro Grasso auf eine Wahlallianz einigen. Grassos Bündnis könnte es laut Experten bei den Parlamentswahlen auf 6,5 Prozent der Stimmen schaffen.apa