Freitag, 03. Juni 2016

Italien will drei „mobile“ Hotspots einrichten

Italien will drei „mobile“ Hotspots zur Registrierung und Identifizierung von Flüchtlingen einrichten.

Archivbild
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Diese sollten zusätzlich zu den bereits bestehenden Hotspots in Pozzallo und Trapani auf Sizilien, Lampedusa und Taranto in Apulien aufgebaut werden, heißt es in einem Brief der italienischen Regierung an die EU-Kommission.

Die drei neuen Hotspots mit einer flexibleren Struktur als die bereits bestehenden Registrierungszentren auf Sizilien sollen in Apulien, in der Hafenstadt Reggio Calabria (Kalabrien) und auf Sardinien eingerichtet werden, berichtete die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag. Zwei weitere Hotspots sollen, wie bereits angekündigt, in Messina und in Mineo nahe Catania auf Sizilien entstehen. Das Innenministerium wolle sich mit zusätzlichen Hotspots auf eine mögliche, weiter steigende Zahl von Flüchtlingsankünften vorbereiten.

Der für Migrationsfragen zuständige Staatssekretär, Mario Morcone, kündigte an, dass 1.500 Plätze in sogenannten „Zentren für Identifikation und Ausweisung“, abgekürzt CIE, geschaffen werden sollen. Dort sollen Migranten, die kein Recht auf Verbleib in Italien haben, bis zu ihrer Abschiebung festgehalten werden.

apa

stol