Donnerstag, 16. Februar 2017

Italienisches Parlament billigt Gesetz zur Bankenrettung

Das italienische Parlament hat am Donnerstag ein von der italienischen Regierung zur Rettung von Krisenbanken, darunter Monte Paschi di Siena (MPS), verabschiedetes Maßnahmenpaket gebilligt.

Monte Paschi di Siena
Monte Paschi di Siena - Foto: © LaPresse

Mit dem Rettungspaket im Umfang von bis zu 20 Mrd. Euro ist die Pleite der drittgrößten Bank Italiens abgewendet worden.

Die Regierung hat sich im Parlament einer Vertrauensabstimmung unterzogen, um das Rettungspaket unverändert über die Bühne zu bringen. Das Milliarden-Paket der Regierung um Premier Paolo Gentiloni soll den Sparern ihre Guthaben garantieren. „Dieses Paket ist von entscheidender Bedeutung, um die finanzielle Sicherheit von Unternehmen und Familien zu garantieren“, kommentierte der Premier am Donnerstag.

Die Regierung Gentiloni entschloss sich zur Verabschiedung des Rettungspakets im Dezember, nachdem Monte dei Paschi angekündigt hatte, mit dem Plan, eine Kapitalaufstockung in Höhe von 5 Mrd. Euro mithilfe von privaten Investoren in die Wege zu leiten, gescheitert zu sein. Die Bank hatte keinen rettenden Ankerinvestor finden können.

apa/dpa

stol