Die Parteien in Rom rüsten sich für die Parlamentswahlen, die spätestens 2018 stattfinden werden. Nachdem links von der Demokratischen Partei um Ex-Premier Matteo Renzi kürzlich die neue Bewegung der Demokraten und Progressisten (DP) aus der Taufe gehoben wurde, kommt auch der Rechtsblock in Bewegung.Außenminister Angelino Alfano hat nun nämlich seine 2013 gegründete konservative Rechtsbewegung „Nuovo Centro Destra“ (NCD) aufgelöst. Doch aus dem politischen Feld zurückziehen wird er sich deshalb keineswegs. Vielmehr hat er bereits eine Alternative parat, die er am Samstagabend vorstellte.Weiter Unterstützung für GentiloniDie neue politische Kraft, die auch Splitterparteien aus dem Mitte-Rechts-Firmament anziehen will, heißt „Alternativa Popolare“ und bezieht sich auf die Tradition christdemokratischer Parteien in Italien. Die Gruppierung will mehr Stimmen aus dem konservativen Lager erobern, wie Alfano sagte.Eine politische Allianz mit der ausländerfeindlichen Lega Nord und der Rechtspartei „Brüder Italiens“ (FDI) bei den Parlamentswahlen schloss Alfano aus. Die neue Gruppierung will weiterhin die Regierung von Premier Paolo Gentiloni unterstützen. Italien brauche in dieser Phase Parteien, die eine politische Alternative zum Populismus bieten könnten.apa