Dienstag, 10. Mai 2016

Italiens Bischöfe fordern Aufenthaltsgenehmigung für Migranten

Die italienische Bischofskonferenz CEI hat einen Appell an die Regierung in Rom gerichtet, Migranten eine Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen zu genehmigen.

Die Bischöfe Italiens setzen sich für Aufenthaltsgenehmigungen für Migranten ein.
Die Bischöfe Italiens setzen sich für Aufenthaltsgenehmigungen für Migranten ein. - Foto: © shutterstock

Davon könnten bis zu 40.000 Migranten profitieren, die in Italien eingetroffen sind, allerdings kein Recht auf Asyl erhalten haben.

Die Gefahr sei ansonsten, dass in Italien das „Volk aus unsichtbaren Migranten“ ohne Rechte und ohne Identität wachse, das leicht ausgebeutet werden könne, warnte Bischof Gian Carlo Perego, Generaldirektor der Stiftung Migrantes, die sich unter dem Schutzschirm der CEI um Migranten kümmert.

Die Regierung sei nicht in der Lage, Migranten ohne Recht auf Asyl rückzuführen, warnte Perego. Die Gefahr sei, dass sich tausende Migranten ohne Identität in Italien aufhielten, was auch ein Problem für die Sicherheit darstellen könne.

apa

stol