Sonntag, 12. April 2015

Jemen: Huthi-Rebellen rücken östlich von Sanaa vor

Die schiitischen Huthi-Rebellen haben im Jemen die strategisch wichtige Stadt Serwah 120 Kilometer östlich der Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht.

Gewalt im Jemen
Gewalt im Jemen

Sie errichteten dort Kontrollpunkte, um weitere Vorstöße in die östliche Provinz Marib zu unternehmen, bestätigten am Sonntag Vertreter der regionalen Stämme, die gegen die Huthis kämpfen.

Drei Stammesmilizionäre und eine unbekannte Zahl von Huthis seien bei den anhaltenden Gefechten östlich von Sanaa getötet worden.

Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen gegen Anhänger des aus dem Land geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Ein von Saudi-Arabien geführtes arabisches Militärbündnis fliegt seit mehr als zwei Wochen Luftangriffe gegen die Huthis, die seit September 2014 die Hauptstadt Sanaa kontrollieren. UN-Stellen sprechen von mindestens 600 Toten in den vergangenen 20 Tagen und warnen vor einer humanitären Katastrophe.

apa/dpa

stol