Sonntag, 17. Dezember 2017

Jemen: Mindestens 11 Frauen bei Angriff getötet

Houthi-Rebellen im Jemen werfen der von Saudi-Arabien angeführten Koalition die Tötung von mindestens 11 Frauen bei einem Luftangriff auf eine Hochzeitsprozession vor.

Houthi-Rebellen im Jemen werfen der von Saudi-Arabien angeführten Koalition die Tötung von mindestens 11 Frauen vor.
Houthi-Rebellen im Jemen werfen der von Saudi-Arabien angeführten Koalition die Tötung von mindestens 11 Frauen vor. - Foto: © shutterstock

Jets des Bündnisses hätten am Samstagabend in der Provinz Marib im Norden des Landes 3 Angriffe geflogen, hieß es aus den von den Houthis kontrollierten Gesundheitsbehörden in der Hauptstadt Sanaa. 

Sicherheitskreise an Ort und Stelle berichteten, die Frauen seien auf dem Rückweg von einer Hochzeitsprozession gewesen. Die saudi-arabisch geführte Koalition äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.

Das Bündnis fliegt seit März 2015 Luftangriffe gegen die Houthi-Rebellen und unterstützt damit im Bürgerkrieg die international anerkannte Regierung. Bei Bombardierungen hatte es in der Vergangenheit mehrfach zivile Opfer gegeben. So starben 2016 mindestens 140 Menschen bei einem Angriff auf eine Trauerfeier.

apa/dpa

stol