Mittwoch, 21. November 2018

„Jugend ist besser als ihr Ruf“

Auch heuer wurde das Projekt Echo vom Jugendzentrum Loop, dem Jugendzentrum Aggregat und dem Sozialsprengel Tauferer Ahrntal angeboten. Neu war heuer erstmals, dass auch der Jugendverein Slash sich beim Projekt beteiligt hat und somit auch Jugendliche von den Gemeinden Gais und Uttenheim daran teilnehmen konnten.mn

Zwei fleißige Echo- Teilnehmer beim Gestalten eines Fotoalbums
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Zwei fleißige Echo- Teilnehmer beim Gestalten eines Fotoalbums

Auch heuer wurde das Projekt Echo vom Jugendzentrum Loop, dem Jugendzentrum Aggregat und dem Sozialsprengel Tauferer Ahrntal angeboten. Neu war heuer erstmals, dass auch der Jugendverein Slash sich beim Projekt beteiligt hat und somit auch Jugendliche von den Gemeinden Gais und Uttenheim daran teilnehmen konnten.

Das Projekt Echo bot Jugendlichen, zwischen 12 und 16 Jahren, die Möglichkeit  in verschiedenen sozialen Einrichtungen, wie z.B. Bibliotheken, Tourismusvereine, Jugendzentren, Werkstätte für Menschen mit Beeinträchtigung, Altersheime usw. hinein zu schnuppern. Die Jugendlichen konnten sich über die Sommermonate sinnvoll für die Allgemeinheit engagieren und dabei fleißig Punkte sammeln. Diese Punkte konnten sie anschließend in den beiden Jugendzentren Loop (Sand in Taufers) und Aggregat (Steinhaus) in Gutscheine umtauschen. Dabei  erhielten sie verschiedene Gutscheine, wie z.B. eine Handywertkarte, Gutschein für die Athesia, eine Tageskarte in einem Skigebiet des Tauferer - Ahrntales, einen Pizza- und Eisbechergutschein,  und vieles mehr.

An den Teilnehmerzahlen sieht man, wie gut das Projekt ankommt. Innerhalb weniger Tage waren alle 120 der zur Verfügung stehenden Plätze vergeben. Die Jugendlichen nutzten das Angebot über die Sommermonate sehr gerne und leisteten insgesamt 1986 Stunden. Auch die Einrichtungen, die sich bereit erklärten, die Jugendlichen aufzunehmen,  profitierten vom Projekt, denn durch den Einsatz der Jugendlichen wurde ihre Arbeit hilfreich unterstützt. Die Verantwortlichen lobten das Engagement der Teilnehmer und berichten, dass sie über den fleißigen Einsatz der jungen Menschen sehr erfreut waren.

Ein besonders einsatzfreudiger Teilnehmer, Enz Alexander, berichtet aus erster Hand über die Teilnahme am Projekt:

Wie hast du vom Projekt ECHO erfahren?

Ich habe in der Mittelschule einen Flyer aufliegen sehen und diesen mit nach Hause genommen. Mit einen meiner besten Freunde habe ich mich dann angemeldet.

Wie gefällt dir das Projekt ECHO?

Sehr gut, ich habe in den verschiedenen Einrichtungen einen Einblick in deren Arbeitswelt erhalten und somit einiges für die Zukunft mitnehmen können.

In welcher Einrichtung hat es dir am besten gefallen?

In der Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung in Mühlen in Taufers. Ich konnte zusammen mit den Menschen mit Beeinträchtigung in der Holzwerkstatt kleine Tätigkeiten wie Feueranzünder herstellen und hatte eine Menge Spaß.

Wie waren die Mitarbeiter in den einzelnen Einrichtungen?

Die Mitarbeiter in den einzelnen Einrichtungen waren sehr freundlich und standen mir immer bei Rat und Tat zur Seite.

Du warst heuer mit Abstand unser fleißigster Teilnehmer! Wie viele Punkte hast du dieses Jahr erreicht? Gab es für dich eine besondere Motivation so viele Punkte zu erreichen?

Ich habe 122 Stunden gearbeitet und somit auch 122 Punkte gesammelt.

Ich wollte in den Sommerferien vor allem einer Beschäftigung nach gehen, damit mir nicht langweilig wird. Am Ende des Sommers konnte ich mir noch „coole“ Gutscheine für geleistete Stunden aussuchen.

Konntest du etwas für deine Zukunft mitnehmen?

Besonders die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung war für mich eine Bereicherung und ich habe im Naturparkaus viel über die Pflanzen- und Tierwelt unseres Landes erfahren.

Würdest du das Projekt weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall, denn das Projekt bietet einem die Möglichkeit in verschiedene Berufe hinein zu schnuppern und zur Belohnung kann man sich noch „coole“ Gutscheine aussuchen.

Am meisten freue ich mich den Gutschein bei „Helga`s  Imbiss“ in Uttenheim einzulösen, denn der „Hamburger“ schmeckt dort am Besten.

Wirst du nächstes Jahr wieder teilnehmen?

Ja, denn ich bin noch nicht 15 und darf auch noch nicht regulär arbeiten.

Jugendgruppe Aggregat, Steinhaus/Ahrntal

stol