Dienstag, 01. März 2016

Jugendkonvent in Bozen: STF kritisiert

Im Rahmen des Jugendkonvents in Bozen veröffentlichte der Vorsitzende der Jungen Generation in der SVP eine Pressemitteilung, in der er nur die Themen aus zweiter Reihe ansprach und diese als eindeutige Bestätigung für ihre Parteipolitik erachtete, kritisiert die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit (STF).

Benjamin Pixner und Matthias Hofer
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Benjamin Pixner und Matthias Hofer

 „Es ist unerklärlich, wie die JG bei ihrer Aussendung die häufigst gewählten Themen wie Erhalt des Muttersprachlichen Unterrichts mit Artikel 19 und das Thema um die Selbstbestimmung ausblenden konnte“ so Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Benjamin Pixner. 

Auch der stellvertretende Landesjugendsprecher Matthias Hofer schlägt in die gleiche Kerbe.

 Muttersprachlicher Unterricht, Selbstbestimmung, Begnadigung der Südtiroler Freiheitskämpfer und Proporz, das waren jene Themen, die die Jugend am meisten interessierten. Hofer sieht die Süd-Tiroler Freiheit in ihrer Politik bestätigt. „Gestern hat man gesehen, das die Jugend bereit ist, für den nächsten Schritt dieser Autonomie, also für die Selbstbestimmung. Und das gibt uns Hoffnung, denn die Jugend ist unsere Zukunft.“, so ein glücklicher Matthias Hofer.

Generell war der Jugendkonvent über die Autonomie Südtirols in der Eurac in Bozen ein voller Erfolg. Es nahmen zahlreiche Jugendliche aus dem ganzen Land teil und brachten sich ideenreich ein. Bedauerlicherweise nahmen, wie auch bei den anderen „Open space“ Veranstaltungen im Land, relativ wenige italienischsprachige Bürger teil. Jene die aber teilgenommen haben, waren viel objektiver als manch SVPler oder Grüne, stellen Pixner und Hofer fest.

Die Teilnehmer konnten in Form kleiner Sticker ihre Themen auswählen und die Themen, die am meisten Sticker erhielten, wurden dann behandelt. Deutlich an erster Stelle standen der Erhalt des muttersprachlichen Unterrichts mit dem Artikel 19, sowie keine CLIL Experimente und nicht zuletzt die Selbstbestimmung. Gefolgt von „Vollautonomie“ und das friedliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Sprachgruppen.

Besonders erstaunlich war, dass genau die Jugend zum ersten Mal im Rahmen des Autonomiekonvents das Thema Begnadigung der Süd-Tiroler Freiheitskämpfer aufbrachte. Im Gegensatz zum eingebrachten Anliegen „Europäischer Pass“ kam die Begnadigung zur Diskussion, erwähnen die beiden Vertreter der Jungen Süd-Tiroler Freiheit, Benjamin Pixner und Matthias Hofer in ihrer Aussendung.

Es ist unverständlich, dass die JG die Aussage trifft wie: „dass gerade die Jugend ein wichtiges Wort bei der Zukunft unserer Autonomie mitreden wird“ und dann die klaren Hauptthemen total ausblendet und die unverdienten Lorbeeren ernten möchte, bekräftigt Pixner.

Benjamin Pixner

Landesjugendsprecher der Jungen Süd-Tiroler Freiheit

Matthias Hofer,

Stellvertretende Jugendsprecher der Jungen Süd-Tiroler Freiheit

SÜD-TIROLER FREIHEIT, Bozen

stol