Samstag, 25. März 2017

Juncker sieht Rom-Erklärung als Aufbruchsignal

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sieht in der Rom-Erklärung ein gutes Startsignal für eine Diskussion über die Zukunft der Staatengemeinschaft.

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Juncker sprach am Samstag in Rom von „Aufbruchstimmung“, weil es zu keiner größeren Auseinandersetzung gekommen sei über mehrere denkbare Zukunftsszenarien. Nun könne die EU eine Debatte über den weiteren Weg beginnen. „Die Atmosphäre ist jetzt so, dass man dies mit Zuversicht angehen kann“, sagte Juncker.

Beim Sondergipfel zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge unterzeichneten die 27 europäischen Staats- und Regierungschefs ohne das scheidende Großbritannien eine Erklärung, die das Versprechen der EU auf Frieden, Freiheit und Wohlstand erneuern soll.

Allerdings hatte es im Vorfeld schon Zwist gegeben. Polen drohte zwischenzeitlich damit, das gemeinsame Dokument nicht mitzutragen.

dpa

stol