Freitag, 29. April 2016

Junge Menschen & Arbeit - Zweites Bezirkstreffen der Jugenddienste

Wie wichtig Vernetzung und Austausch ist, zeigte auch das zweite Bezirkstreffen in Meran, welches von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) organisiert wurde.

Zweites Bezirkstreffen
Badge Local
Zweites Bezirkstreffen

Das Thema des Bezirkstreffens, zu dem neben ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern der Jugenddienste auch Netzwerkpartner der Jugendarbeit geladen waren, fand im kürzlich eröffneten HUB 37 in Meran unter dem Motto „Junge Menschen & Arbeit“ statt. 

Im Mittelpunkt der Vision der zwanzig Jugenddienste Südtirols steht die Begleitung der jungen Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden, so dass diese gesellschaftlichen Herausforderungen bestmöglich begegnen können. Als Schwerpunktthema dieses Bezirkstreffen wurde passend zum Veranstaltungsort, dem HUB 37, „Junge Menschen & Arbeit“ gewählt. In dieser neuen Struktur des Jugenddienstes Meran sind die Werkstätten und der Shop von „WORK UP“, die Büros der Streetworker, der neue Info-Point für Jugendliche und das Büro der Jugendtreff-Koordination untergebracht.

Das Projekt "WORK UP“: es richtet sich an junge Männer und Frauen, die Schwierigkeiten bei Ausbildung und Arbeitssuche haben. Ziel des Projektes ist es, jungen Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die weder eine Lehre machen, noch eine Ausbildung abgeschlossen haben, ein Arbeitstraining anzubieten, bei dem sie schrittweise an die Arbeitswelt herangeführt werden.

Die verschiedenen Beteiligungsprojekte der Jugenddienste, welche Land auf, Land ab stattfinden, die Möglichkeit für Jugendliche Bewerbungsgespräche mittels Rollenspiele zu üben, die Lehrlingspatenschaft der Kolpingjugend, das Jugendcoaching des n.e.t.z. waren ebenso Thema am Abend wie Unterstützung beim „Fachchinesisch“ der Arbeitsverträge von der KVW Jugend, der Arbeitskreis „Arbeit & Bildung“ des Südtiroler Jugendrings wie die Unterstützung jener Jugendlichen die sich in Schule bzw. auf dem Arbeitsmarkt nicht ohne Hilfe zurecht finden.

Positiv zu unterstreichen ist die gut funktionierende Vernetzung der Jugenddienste untereinander und das breite Spektrum, auf welches diese aufbauen, das Hand in Hand des Know-How der Ehrenamtlichen wie auch der beruflichen Mitarbeitenden. Niederschwellige Projekte im Bereich „Junge Menschen & Arbeit“, der Bürokratieabbau und die verstärkte Vernetzung auf Landesebene sind wichtig, so dass auch weiterhin junge Menschen unterstützt werden können.

Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, Bozen

stol