Mittwoch, 21. März 2018

Kaiserhofmaturanten im Reich der Mitte

Fünf Maturanten des Kaiserhofes befanden sich kürzlich gemeinsam mit ihrem Geschichtelehrer Walter Mairhofer auf Studienfahrt in China. Auf Einladung der SIAS-Universität in Zhengzhou kam es zu einem Kulturaustausch und zu einem Treffen mit der Führungsspitze der Universität.

Die Longmen Grotten, Weltkulturerbe der UNESCO und zählen zu den vier berühmtesten buddhistischen Grotten Chinas - V.l.: Jonas Amort, Julian Clementi, Moritz Sparer, Thomas Pichler, Maximilian Stürz, Prof. Walter Mairhofer. - Foto: Kaiserhof
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Die Longmen Grotten, Weltkulturerbe der UNESCO und zählen zu den vier berühmtesten buddhistischen Grotten Chinas - V.l.: Jonas Amort, Julian Clementi, Moritz Sparer, Thomas Pichler, Maximilian Stürz, Prof. Walter Mairhofer. - Foto: Kaiserhof

Der Universitätsprofessor Gary Todd  gab der Delegation des Kaiserhofes einen Überblick über die Geschichte und Kultur Chinas. Im Anschluss präsentierten die Maturanten die Hotelfachschule, gaben einen Einblick in die Sitten und Bräuche des Landes und sprachen über die interessantesten Sehenswürdigkeiten Südtirols.

Die Kaiserhofgruppe vor der Universität SIAS - V.l.: Prof. Walter Mairhofer, Jonas Amort, Moritz Sparer, Stürz Maximilian, Thomas Pichler, Julian Clementi und der Verantwortliche für internationale Beziehungen, Charlie Chen. - Foto: Kaiserhof

Natürlich hat die Delegation aus Meran die Gelegenheit genutzt, China zu erkunden. Ein strenger Zeitplan ermöglichte es, so viel wie möglich von China zu sehen. Ein Tagesausflug führte die Gruppe zum Shaolin Kloster in Dengfeng. Shaolin ist der Name eines buddhistischen Mönchsordens in China. Es gilt als Ursprungsort des Buddhismus und als Wiege der Kampfkünste. Natürlich durfte eine Kung Fu Showeinlage nicht fehlen.

Im Anschluss daran besichtigte man die berühmten Pagodenwälder. Eine Pagode ist ein mehrgeschossiges, turmartiges Gebäude. Sie diente ursprünglich dazu, die Überreste der buddhistischen Mönche aufzubewahren. Nachmittags ging es zu den Longmen Grotten von Luoyan, welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.

Peking und Terrakotta-Armee

Der nächste Tag führte die Kaiserhöfler in die Hauptstadt Peking. Vorbei am Mao Mausoleum entlang des Platzes des himmlischen Friedens, auch Tian’anmen-Platz genannt, betrat man schließlich die Verbotene Stadt. Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der Name Verbotene Stadt erklärt sich daher, dass das einfache Volk keinen Zutritt hatte.

Nicht fehlen durfte auf dem Programm das achte Weltwunder: Die Terrakotta-Armee. Das Grabmal befindet sich in Xi’an, der Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Qin. König Qin unterwarf um 240 v. Chr. die Herrscher der anderen Königreiche des Landes. Als alleiniger Herrscher Chinas ließ er sich eine riesige Grabkammer errichten, damit man sich auch nach seinem Tod an ihn erinnerte.

In Form eines Tagebuches haben die Maturanten jeden Tag festgehalten. Die Eindrücke und Erlebnisse fließen in die Projektarbeit der Matura ein. Die Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft und den Kulturgütern, die Teilnahme an Kulturveranstaltungen, der Einblick in die Wirtschafts- und Arbeitswelt der Großmacht China, waren einmalige Erlebnisse für die Teilnehmer, so Prof. Walter Mairhofer.

stol

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