Sonntag, 14. Juli 2019

Kampf gegen Walfang mit Südtiroler Beteiligung

Blutige Bilder aus Japan gehen derzeit um die ganze Welt. Der asiatische Staat hat nämlich den kommerziellen Wal- und Delfinfang wieder aufgenommen – nicht als einziges Land übrigens. Die Südtiroler Aktivistin und Meeresschützerin Magdalena Gschnitzer aus Gasteig bei Sterzing hat schon einige dieser grausamen Walfänge hautnah vor Ort miterlebt. Sie setzt sich nämlich seit Jahren vehement gegen das Abschlachten dieser Tiere ein. Im Interview mit der Sonntagszeitung „Zett“ erzählt sie von ihren Erfahrungen.

Die Südtirolerin Magdalena Gschnitzer setzt sich aktiv gegen den Walfang ein. - Foto: Zett
Badge Local
Die Südtirolerin Magdalena Gschnitzer setzt sich aktiv gegen den Walfang ein. - Foto: Zett

Japan, Island, Norwegen und Dänemark  – alle diese Länder praktizieren kommerziellen Walfang. Gschnitzer setzt sich seit Jahren für die Rettung der Ozeanriesen ein. Als Freiwillige der „Sea Shepherd“-Organisation geht sie dafür immer wieder große Risiken ein, wenn sie bei Aktionen zur Rettung der Wale vor Ort hautnah dabei ist. So wurde Gschnitzer etwa bei einer Aktion vor der Küste der Färöer-Inseln von der dänischen Polizei festgenommen und für eine Nacht ins Gefängnis gesteckt.

Trotz allem denkt die Wipptalerin beileibe nicht ans Aufgeben: „In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder Menschen getroffen, die klein angefangen, aber durch ihren Einsatz schließlich Großes erreicht haben. Das gibt mir Hoffnung. Denn egal was wir tun, wir dürfen nie aufhören daran zu glauben, dass Veränderung möglich ist!“, sagt Gschnitzer.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

stol