<b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />In der kalten Jahreszeit sollten Katzen mehrere gemütliche und warme Schlaf- und Kuschelplätze zur Verfügung stehen. Das kann ein Kratzbaum mit Kuschelhöhlen, ein kuscheliger Platz am Ofen oder ein Kissen auf einer Fensterbank oberhalb einer Heizung sein. <BR /><BR />Dieser Platz ist besonders bei reinen Wohnungskatzen beliebt, dort können sie das Leben draußen beobachten. Damit es ihnen nicht langweilig wird, können verschiedene Spiele angeboten werden wie ein Fummelbrett – das ist ein interaktives Katzenspielzeug, bei dem die Katze nach Futter angeln muss. <BR /><BR />Auch ein Schnüffelteppich (den man ganz einfach selbst mittels Anleitung aus dem Internet basteln kann) eignet sich prima zum Zeitvertreib. <h3> Raus in den Schnee</h3>Freigängerkatzen sollten auch im Winter die gewohnten Streifzüge unternehmen dürfen. Eine gesunde, erwachsene Katze kann ohne Probleme auch bei Schnee und Eis hinausgehen. Alte oder kranke Tiere sollten allerdings lieber drinnen bleiben. Ebenso Babykatzen – sie haben noch keine richtige Unterwolle, die wasserabweisend ist und gegen Kälte isoliert. <BR /><BR />Wichtig: Freigänger sollten nicht gezwungen werden, öfter hinauszugehen, wenn sie sich lieber drinnen aufhalten. Zudem dürfen sie im Winter ruhig etwas an Gewicht zulegen, denn Winterspeck isoliert gegen Kälte. Im Frühling sollten sie jedoch wieder ihr Normalgewicht erreichen. Gefüttert wird energiereicheres Katzenfutter als im Sommer. <BR /><BR />Nach jedem Streifzug sollten Katzenbesitzer die Pfoten ihrer Katzen kontrollieren und falls nötig von Streusalzresten befreien. Durch Split und Salz kann es zu rissigen Pfotenballen oder kleinen Verletzungen kommen. Pflegen kann man die Pfoten gut mit Vaseline oder Ringelblumensalbe.<BR /><BR />Idealerweise erhalten die Freigänger durch eine Katzenklappe stets Zugang zum Haus – vor allem nachts. Wer dazu nicht die Möglichkeit hat, sollte ihnen ein windgeschütztes, warmes Körbchen in der frei zugänglichen Garage oder in einem geschützten Schuppen bieten oder eine Schutzhütte im Garten aufstellen. Dasselbe gilt für sogenannte Draußenkatzen, die nicht in die Wohnung dürfen und diese auch nicht gewohnt sind.<h3> Die ideale Katzenschutzhütte</h3>Isolierte Katzenschutzhütten bieten Schutz vor Kälte, Nässe und Wind. Man kann sie entweder kaufen oder aber selber bauen. Es ist darauf zu achten, dass die Hütte auf Beinen oder auf einem erhöhten Untergrund steht, damit sie vor Bodenkälte geschützt ist. Der Eingang sollte möglichst klein sein und alle Wände müssen isoliert werden, beispielsweise durch Styrodurplatten. <BR /><BR />Als Unterlage dient eine kuschelige Decke oder trockenes Heu. Die Hütte sollte an einem geschützten Ort stehen, wo nicht direkter Regen oder Schneefall drankommt und innen nur so groß sein, dass sie sich durch die Körperwärme der Katze selbst aufheizen kann.<BR /><BR />Neben der Schutzhütte ist auch für reine Draußenkatzen ein Napf mit eisfreiem Wasser und ein Katzenklo wichtig. Das Wasser sollte entweder in einem geschützten Raum platziert werden, zu dem die Katze rund um die Uhr Zugang hat, oder, falls ein Stromanschluss in der Nähe ist, auch draußen auf geeigneten Heizplatten, die das Wasser frostfrei halten.