Sonntag, 27. November 2016

Kein Rum, keine Salsa: Kuba steht still

Nach dem Tod des Revolutionsführers Fidel Castro steht das sonst so quirlige Kuba still.

Nach dem Tod von Fidel Castro wurden in Kuba anlässlich der ausgerufenen Staatstrauer Restriktionen eingeführt.
Nach dem Tod von Fidel Castro wurden in Kuba anlässlich der ausgerufenen Staatstrauer Restriktionen eingeführt. - Foto: © APA/AFP

Die Regierung hat bis zur Beisetzung des früheren Präsidenten am kommenden Sonntag eine Staatstrauer verhängt. Alle Konzerte und Sportveranstaltung wurden abgesagt. Auch Startenor Placido Domingo, der am Samstag eigentlich sein erstes Konzert in Kuba geben wollte, durfte nicht auftreten.

Alkohol derzeit nur am Schwarzmarkt

Alkohol darf offiziell weder in Geschäften verkauft, noch in Restaurants oder Hotels ausgeschenkt werden. Allerdings halten sich nicht alle Etablissement an die Auflage. In einigen Paladares, wie privat geführte Restaurants in Kuba genannt werden, steht Bier auf den Tischen. Auch auf dem Schwarzmarkt gibt es durchaus die eine oder andere Flasche Rum zu kaufen.

Diskotheken und Tanzlokale bleiben bis zum kommenden Sonntag geschlossen. In der Altstadt von Havanna, wo sonst aus jedem Fenster ein Radio plärrt, ist es auffällig ruhig. Laute Musik ist verboten. Kuba ohne heiße Salsa-Rythmen – das ist sonst auf der Karibikinsel undenkbar.

apa/dpa

stol