Dienstag, 29. März 2016

KFS Pustertal lädt zu Bezirksversammlung und Workshop

Der Bezirk Pustertal ist mit 43 Zweigstellen der größte Bezirk des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS). Dementsprechend zahlreich kamen die Mitglieder kürzlich zur jährlichen Bezirksversammlung ins Vereinshaus nach Pfalzen. Nach einer Rückschau auf vergangene Tätigkeiten und der Vorstellung des Programmes im 50. Jubiläumsjahr des KFS, gab es in diesem Jahr einen Workshop zu bezirksrelevanten Themen mit anschließender Diskussion.

Bezirksleiter Sepp Willeit (stehend, rechts) begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und dankte für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
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Bezirksleiter Sepp Willeit (stehend, rechts) begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und dankte für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Neben KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner und Sabine Vinatzer aus dem KFS-Büro, konnten Bezirksleiter Sepp Willeit und Ingrid Pichler aus der Zweigstelle Pfalzen auch die Gemeindereferentin für Familie in Pfalzen, Claudia Bodner Oberarzbacher, begrüßen. Der KFS sei ein wichtiges Bindeglied zwischen Familien, Gemeinden und örtlichen Institutionen, dankte die Familienreferentin den Anwesenden für ihre wertvolle Tätigkeit. Der Bezirk war im Vorjahr unter anderem Gastgeber einer sehr gut besuchten familienpolitischen Diskussion in Reischach.

Großen Anklang fanden auch das Bezirkskegeln und die Pilgerfahrt nach Madonna della Corona. KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner präsentierte die anstehenden Veranstaltungen im 50. Jubiläumsjahr des KFS und gab den Anwesenden wichtige Informationen zur Änderung der Verbandsstatuten, zum KFS-Spendenfonds „Familie in Not“ und zur Referentenbezahlung. Für die traditionelle Besinnung zeichnete Pfarrer Martin Michael Bachmann verantwortlich und trug einen besinnlichen Text von Petra Maria Burger vor. Nicht den Königinnen und Königen in Hochglanzmagazinen solle man zujubeln, sondern Jesus, denn „Jesus ist unser König“ so der Wortlaut des Gedichtes.

Welche Bedürfnisse und Wünsche haben die KFS-Zweigstellen? Was erwarten sie vom Bezirksausschuss und welche Rolle spielt dieser für sie? Diese Fragen standen im Zentrum des anschließenden Workshops, welcher auf Wunsch des Bezirks Pustertal von Sabine Vinatzer, der neuen Mitarbeiterin für Bezirke und Zweigstellen im KFS-Büro moderiert wurde. Die Fragen wurden in Kleingruppen schriftlich bearbeitet und schließlich dem Bezirksausschuss zur Auswertung übergeben. Dabei trat ein wichtiger Punkt hervor: Nach Dafürhalten eines Großteils der Zweigstellen fungiert der Bezirksausschuss vorwiegend als Bindeglied zwischen Zweigstellen, den Ehrenamtlichen in Landesleitung und Zentralausschuss sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern im KFS-Büro.

„Die Zweigstellen sind die Basis des KFS. Der Bezirks- und Zentralausschuss sind das Dach für sie“, machte Präsidentin Mitterrutzner deutlich: „Umgekehrt sind Bezirksausschuss und Bezirksleiter wichtige Ansprechpartner für den Zentralausschuss, wenn es um lokale Belange auf Bezirks- und Zweigstellenebene geht.“

Gerade das Zugehörigkeitsgefühl sei hier sehr wichtig, genauso, wie die Arbeit des Bezirksleiters und des Bezirksausschusses, betonte die Präsidentin. Auch Sabine Vinatzer zeigte sich mit dem konstruktiven Austausch während des Workshops zufrieden. „Die Diskussionen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Ortsgruppen, Bezirksausschüssen und in der Zentrale des Katholischen Familienverbands sind von großer Bedeutung, damit die Interessen der Familien auf Ortsebene und auch landesweit berücksichtigt und vertreten werden. Nur so kann unser Einsatz Früchte bringen“, hob die Zuständige im KFS-Büro hervor.

Im Anschluss an den interessanten Abend verköstigten die Bäuerinnen von Pfalzen die KFS-Mitglieder mit einer warmen Suppe und Pusterer „Tirschtln“.

Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Bozen

stol