Das kündigte Sicherheitsratschef Andrej Parubij am Donnerstag in Kiew laut der Agentur Interfax an. Die umstrittene Operation solle auch weitergehen, wenn die prorussischen Kräfte auf ihr Referendum über eine Abspaltung von Kiew am Sonntag verzichten.Verhandlungen ausgeschlossenZuvor hatten sich internationale Vermittler für einen Waffenstillstand ausgesprochen. Auch andere Teile der Führung in Kiew hatten Dialogbereitschaft erkennen lassen: Die prowestliche Führung in Kiew hatte betont, sie wolle Gespräche mit politischen Kräften und Vertretern sowie der Gesellschaft in den russisch geprägten Regionen im Südosten des Landes führen.Übergangspräsident Alexander Turtschinow hatte allerdings am Donnerstag Verhandlungen mit den Kämpfern, die „Blut an den Händen“ hätten, ausgeschlossen.Das ukrainische Außenministerium hatte in einer Mitteilung betont: „Ein Dialog mit Terroristen ist unmöglich und unvorstellbar.“Schuld an dem Konflikt, bei dem in den vergangenen Wochen Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, habe „die russische Aggression gegen unser Land“, hieß es.apa/dpa