Er werte die jüngsten Ereignisse auf der Halbinsel als „bewaffnete Invasion und Besetzung“, schrieb Awakow am Freitag auf seiner Facebook-Seite. In der Nacht waren Bewaffnete in den Flughafen der Krim-Hauptstadt Simferopol eingedrungen.Übergangspräsident Alexander Turtschinow berief wegen der Lage auf der Krim eine Sondersitzung der Sicherheitschefs in Kiew ein. Das ukrainische Parlament forderte eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrates und rief Moskau auf, alle Maßnahmen zu beenden, die die territoriale Unversehrtheit der Ukraine untergraben.Nach Angaben von Awakow blockieren „bewaffnete Einheiten“ der russischen Schwarzmeerflotte zudem den Flughafen Belbek bei Sewastopol, wo die Schwarzmeerflotte stationiert ist. Moskau weist die Vorwürfe zurückMoskau wies die Vorwürfe zurück. Die Soldaten seien nicht in das Gebiet um den Flughafen nahe der Stadt Sewastopol vorgedrungen und hätten es auch nicht blockiert, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax am Freitag einen Militärsprecher.Awakow sagte, dass die Soldaten zwar keine Erkennungszeichen trügen, doch ihre „Zugehörigkeit“ zur russischen Armee nicht versteckten. Es habe vorerst zwar keine bewaffnete Auseinandersetzung gegeben. Der Flughafen, wo ukrainische Soldaten und Grenzschützer stationiert seien, sei aber lahmgelegt. Auch die rund 120 bewaffneten Eindringlinge am Flughafen von Simferopol seien russische Soldaten gewesen.Mit diesen Aktionen verletze Russland „alle internationalen Abkommen und Regeln“, schrieb der Übergangsminister. Auf der Krim solle offensichtlich ein „Blutbad“ provoziert werden.apa/afp/reuters/dpa