Montag, 26. März 2018

Kim Jong-un soll China besucht haben

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat einem Medienbericht zufolge China besucht. Es handle sich vermutlich um die erste Auslandsreise seit 2011, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf drei ungenannte Quellen.

Es wäre der erste Auslandsbesuch Kim Jong-uns seit 2011 Foto: APA (AFP)
Es wäre der erste Auslandsbesuch Kim Jong-uns seit 2011 Foto: APA (AFP)

Weitere Einzelheiten zu dem Besuch wurden nicht genannt. China ist Nordkoreas einziger wichtiger Verbündeter. 

Die Regierung in Peking hat allerdings wegen des Atomprogrammes der Regierung in Pjöngjang ihre Unzufriedenheit durchblicken lassen. China trägt etwa Sanktionen der UNO gegen das isolierte Land mit. Zuletzt gab es zwischen den koreanischen Staaten und den USA Zeichen einer Annäherung.

Ri Jong-hyok, Direktor des Instituts für nationale Wiedervereinigung und stellvertretender Parlamentspräsident Nordkoreas, forderte die USA indes auf, zu Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel beizutragen. Sein Land wolle eine gerechte und friedliche Welt bauen, die frei von Aggression und Krieg sei, sagte er bei der Interparlamentarischen Union (IPU) in Genf.

Es sei höchste Zeit, dass die USA ihre feindliche Politik gegen Nordkorea aufgäben sowie ihre Sanktionen und den Druck beendeten. Die IPU ist eine Organisation von Parlamenten aus aller Welt. Ihr gehören die Volksvertretungen von mehr als 160 Staaten an. Die IPU hat sich der Sicherung des Friedens und der Demokratie sowie den Menschenrechten verschrieben.

apa/ag.

stol