Mittwoch, 22. April 2015

Kinder müssen Emotionen gespiegelt bekommen

„Ist doch nicht so schlimm“ – mit diesem Satz reagieren Eltern oft auf kleine Dramen ihrer Kinder.

Für die Kleinen ist es aber wichtig, dass ihr Gegenüber Schmerz oder Angst wahrnimmt und beispielsweise in einfachen Worten erklärt „Ich sehe, du hast dich erschreckt“ oder „Du bist hungrig“. Werden ihre Gefühle gespiegelt, können sie lernen, sie zu verstehen. 

Am besten ist es, wenn Eltern einfühlsame Worte durch Streicheln begleiten. Die Berührung hilft Kinder, Stresshormone abzubauen, heißt es in der Zeitschrift „Eltern“. Fehlt Kindern die Zuwendung, können sie sich generell schwerer beruhigen und Freude empfinden.

dpa

stol