Die Allianz für Familie fordert seit langem ein familiengerechtes Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder bis zu 14 Jahren. An politischen Willensbekundungen fehlt es nicht, wohl aber an konkreten Schritten. „Wir wollen endlich konkret etwas sehen“, fordert Albenberger. Aktuell verschärfe sich aber das Problem für die Familien, etwa durch noch mehr schulfreie Tage.<BR /><BR />„Heuer sind es 7 Tage mehr, die Eltern abdecken müssen. Wie soll das gehen?“, wundert sich Albenberger über die eingeschlagene Richtung. Enttäuscht ist sie auch darüber, dass es mit den angekündigten einheitlichen Bildungszeiten nun de facto doch nichts wird.<h3> Kein Fortschritt bei Sommerbetreuung</h3> Keinen Fortschritt gebe es in Sachen Sommerbetreuungsangebote. Mit Ende Jänner/Anfang Februar stehen bei den Organisationen die Click-Days an, „und das Wettrennen um die begehrten Plätze wird auch heuer wieder dasselbe sein“, befürchtet Albenberger. <BR /><BR />Dabei bräuchten Familien hier Verlässlichkeit. Und bei den Verlängerungen für den Kindergarten seien die Zugangskriterien derart verschärft worden, dass wohl eher weniger als mehr Kindergärten verlängerte Öffnungszeiten anbieten werden. Und von einem Sommerkindergarten sei in Südtirol nicht einmal mehr die Rede. „Für die Familie ist all das eine enorme Belastung“, betont sie. <h3> Rieder sieht Landesregierung in der Pflicht</h3>Die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder sieht die Landesregierung „nun endlich in der Pflicht“ und will mit einem Beschlussantrag nachhelfen. So soll der Landtag die Landesregierung verpflichten, „ein ganzheitliches Konzept für eine ganzjährige Kinderbetreuung mit allen Beteiligten und Betroffenen zu erarbeiten“. „Es braucht endlich Lösungen“, mahnt sie.