Sonntag, 28. Februar 2021

„Kirchnhoaßn“: Mit traurigen Nachrichten das Taschengeld aufgebessert

Maria Heiss aus Pens im Sarntal erinnert sich an die Zeit, als sie zu Fuß vom Dorf bis auf weit entfernte Höfe ging, um eine Todesnachricht zu überbringen.

Alle Kinder vom Widumbaumannhof in Pens sind jahrelang als „Kirchnhoaßer“ unterwegs gewesen (von links): Ignaz, Maria, Rosa, Theresia und Alois Heiss.
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Alle Kinder vom Widumbaumannhof in Pens sind jahrelang als „Kirchnhoaßer“ unterwegs gewesen (von links): Ignaz, Maria, Rosa, Theresia und Alois Heiss. - Foto: © krs

Bis in die Mitte der 1980-er Jahre gab es sie noch – die „Kirchnhoaßerin“. Wenn jemand verstorben war, wurde sie angestellt, um Verwandte, Nachbarn und Bekannte auf den weitum verstreuten Höfen des Sarntales zu verständigen. Maria Heiss aus Pens war eine von ihnen. Von Hildegard Kröss

krs

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