Dienstag, 16. Juli 2019

Kollision Vinschgerbahn-Pkw simuliert: 120 Rettungskräfte im Einsatz

Freiwillige Feuerwehr, Bezirksfeuerwehrverband Untervinschgau, Weißes Kreuz, Bahnbetreiber STA und das Eisenbahnverkehrsunternehmen SAD haben kürzlich bei Kortsch bei einer Großübung den Ernstfall geprobt.

120 Rettungskräfte übten den Einsatz an der Vinschger Bahn (FOTO: STA/Stabile)
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120 Rettungskräfte übten den Einsatz an der Vinschger Bahn (FOTO: STA/Stabile)

Einsatzszenario für die Übung am Freitagabend war die Kollision einer Zuggarnitur der Vinschger Bahn mit einem Pkw. Simuliert wurde, dass 4 Insassen im Personenwagen eingeklemmt waren und befreit werden mussten. Durch den Zusammenprall habe es auch mehrere Verletzte in der Zuggarnitur gegeben. Die sofort herbeigeeilten Feuerwehrmänner der umliegenden Ortschaften Schlanders, Kortsch, Göflan, Vezzan und Sonnenbergbefreiten die Pkw-Insassen, während die Notärztin und die Rettungssanitäter des Weißen Kreuzes die Verletzten versorgten.

Die beiden Landesräte Daniel Alfreider und Arnold Schuler loben die gelungene Übung. Laut Alfreider „können wir uns glücklich schätzen, in Südtirol über ein so engmaschiges Rettungswesen zu verfügen.“ Innerhalb weniger Minuten waren Feuerwehrleute und die Rettungssanitäter des Weißen Kreuzes vor Ort, um den – zum Glück nur simulierten – Verunfallten zu Hilfe zu eilen. Schuler macht darauf aufmerksam, "dass die Rettungskräfte ihren Dienst ehrenamtlich ausüben. Umso mehr gilt ihnen unser aller Dank." 

Der Betriebsdirektor der Vinschger Bahn Marco Stabile unterstreicht, wie wichtig eine solche Großübung ist: „So können wir die Arbeit der verschiedenen Einsatzkräfte aufeinander abstimmen und uns auf den Ernstfall vorbereiten“. Von der Alarmierungdurch den Lokführer über die Verständigung der Landesnotrufzentrale und den Einsatzder rund 120 Rettungshelfer hat die Großübung rund 2,5 Stunden gedauert.

lpa/stol

stol