Allerheiligen und Allerseelen sind längst schon vorbei. Der Tod darf nur an diesen Tagen im Mittelpunkt stehen. Dann geht es zurück in den – scheinbar – unbeschwerten Alltag. <BR /><BR />Dabei gehört Sterben zum Leben dazu. So wie die Sonne zum Tag, die Sterne zur Nacht. Immer mal wieder begegnet man dem Tod. <BR />Aber über Verlust, Angst, und Trauer wird geschwiegen. Man muss stark sein, bald wieder funktionieren. Wie ein Auto kurz in die Werkstatt, um nach der Reparatur wieder richtig durchzustarten.<h3> „Abschied nehmen mach hilfslos“</h3>Abschied nehmen macht hilflos. Wie sollte man da am besten zur Seite stehen? Wie wäre es mit einer Nachricht, einem Anruf oder einem spontanen Besuch? Mit Worten, um das Unbegreifliche erträglicher zu machen? Über das Sterben reden oder gemeinsam schweigen kann Betroffenen Kraft schenken. <BR /><BR />An seine lieben Gestorbenen erinnert man auch nicht nur an 2 Tagen. Trauer sollte in der Gesellschaft einen Platz haben und das nicht nur einmal im Jahr.<BR /><BR />teresa.klotzner@athesia.it