Dienstag, 11. Oktober 2016

Krankenhaus Schlanders: Ein Herz für die Peripherie

Charmeoffensive von Bezirksgemeinschaft und KVW Vinschgau

DiskutantInnen auf der Dachterrasse (v.l.n.r.): LR Martha Stocker, Josef Bernhart (Moderation), Prof. Raimund Margreiter, Primar Bernhard Spechtenhauser, Bürgermeister Dieter Pinggera (Foto: Sepp Laner)
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DiskutantInnen auf der Dachterrasse (v.l.n.r.): LR Martha Stocker, Josef Bernhart (Moderation), Prof. Raimund Margreiter, Primar Bernhard Spechtenhauser, Bürgermeister Dieter Pinggera (Foto: Sepp Laner)

Ein Herz für die Peripherie. Das ist das Krankenhaus Schlanders. Seit 1958 in Betrieb und erstes deutschsprachiges Krankenhaus im Lande. Ein Haus mit Herz. Arbeitgeber für qualifiziertes Personal, Ausbildungsstätte für junge Medizinerinnen und Mediziner.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, haben sich Bezirksgemeinschaft und KVW Vinschgau eine besondere Aktion einfallen lassen. Junge Ärztinnen und Ärzte einzuladen, die sich in Ausbildung befinden oder diese schon abgeschlossen haben.

Im Rahmen eines Informationsnachmittages am 24. September 2016 waren die Spitzenmediziner Prof. Raimund Margreiter aus Innsbruck und Primar Bernhard Spechtenhauser aus Kufstein ins Krankenhaus von Schlanders gekommen. Prof. Margreiter gilt als „Vater der Transplantationschirurgie“ und hat als erster in Österreich eine Herzverpflanzung durchgeführt.

Primar Spechtenhauser als dessen Schüler leitet heute die Chirurgische Abteilung des Bezirkskrankenhauses Kufstein und stammt selbst aus dem Vinschgau.

Die Botschaft: das Krankenhaus Schlanders ist und bleibt enorm wichtig, um die heimatnahe Grundversorgung im Tal zu sichern. Was junge Ärzte benötigen, ist Motivation und Wertschätzung. Und Primare vor Ort, die ihr Team gut führen, Entscheidungen treffen und damit Verantwortung übernehmen.

KVW Vinschgau, Schlanders

stol