Dienstag, 21. März 2017

Kreml nennt Nachforschungen schädlich

Der Kreml hat die Nachforschungen in den USA über eine mögliche russische Einmischung in den Wahlkampf als schädlich für die Beziehungen kritisiert.

„Man kann wohl kaum sagen, dass das ein konstruktiver Beitrag zur Entwicklung des bilateralen Verhältnisses ist“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau. Die Anhörung im US-Parlament werde keinerlei Beweise zutage fördern.

Es sei eine inneramerikanische Diskussion, die sich überdies im Kreis drehe, sagte Peskow nach Angaben der Agentur Interfax. Der Kreml werde sich daran nicht beteiligen.

Die US-Geheimdienste tragen derzeit im Kongress ihre Erkenntnisse darüber vor, wie Russland 2016 versucht haben soll, Einfluss auf die politische Stimmung in den USA zu nehmen. Unter anderem sollen Hacker Computer der Demokratischen Partei geknackt haben. Die Bundespolizei FBI ermittelt, welche Kontakte es zwischen dem Wahlkampfteam des damaligen Kandidaten Donald Trump und russischen Vertretern gab.

apa/dpa

stol