Neben der russischen Währung seien weiterhin Bargeldgeschäfte und Überweisungen in ukrainischer Griwna möglich, teilten die Behörden am Montag mit. Erst vom 1. Jänner 2016 an werde der Rubel das alleinige Zahlungsmittel sein.Die Krim hatte sich gegen den Protest der Ukraine und ungeachtet von Sanktionen des Westens in der Vorwoche Russland angeschlossen. Der Übergang auf der Krim mit dem Zahlungsverkehr in zwei Währungen werde sich innerhalb von zwei bis drei Wochen stabilisieren, sagte Vize-Regierungschef Rustam Temirgalijew in Simferopol. Er mahnte zu Geduld angesichts des geplanten Umtauschs von Bankeinlagen und Bargeld.Seit Montag werden auf der Krim auch Gehälter und Sozialleistungen sowie Steuern in Rubel gezahlt. Kremlchef Wladimir Putin hatte am Freitag ein Verfassungsgesetz über die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation unterzeichnet.Die Ukraine, die USA und die EU kritisierten dies als eklatanten Bruch des Völkerrechts und werfen Russland eine Annexion der Krim vor.apa/dpa