JEB BUSH bezeichnete Obamas Schritt als „außenpolitischen Fehltritt“ und „dramatische Überdehnung seiner Exekutivgewalt“. Die „Diktatoren“ auf der Insel seien trotz ihrer Verstöße gegen Menschenrechte nun belohnt worden.HILLARY CLINTON hatte Obama schon in ihrer Zeit als Außenministerin geraten, die Kuba-Politik der USA zu überdenken. Der Schritt könne „echte und bleibende Reformen für die Kubaner“ anstoßen, sagte die Demokratin.MARCO RUBIO griff Obama mit am schärfsten an. Der Präsident sei der „schlechteste Vermittler seit Jimmy Carter“. Kuba habe Venezuela erst beigebracht, wie man gegen Menschenrechte verstößt.TED CRUZ fürchtete den schwindenden Einfluss der USA und sprach von einem „sehr, sehr schlechten Deal“ mit Kuba. Obama und seine Berater seien blind und würden von „brutalen Diktatoren ausgespielt, deren einziges Ziel der Machterhalt ist“. Der Senator aus Texas zählt zum erzkonservativen Flügel der Republikaner.JOE BIDEN stellte sich als Vizepräsident wie zu erwarten hinter Obama.CHRIS CHRISTIE, demokratischer Gouverneur von New Jersey, und RAND PAUL, republikanischer Senator aus Kentucky, äußerten sich öffentlich nicht.apa/dpa