„Die Installation stellt die heutige schnelllebige und hektische Zeit dar“, so der Künstler. Dazu kommt ein kleines Büchlein mit dem Titel „wo ist die Zeit“ von von der Künstlerin Alexandra Rangger. Die insgesamt 118 Vögel sollen symbolisieren, dass es seit 1900 immer stressiger wurde. Bei der Vorstellung der Ausstellung gab es ein Schätzspiel, wobei es zu schätzen galt, wie viele Vögel die Installation beinhalte. Die Gewinnerin Hannah Mesner erhielt als Preis einen der Kunst-Vögel. Die Skulptur „mind-bird" des Künstlers stellte den Impuls für das vielschichtig angelegte Kunstprojekt dar, welches der Metallkünstler gemeinsam mit Alexandra Rangger verwirklicht hat. Witsch schuf 2017 sein „mind-bird", einen bemannten Vogel im Flug, um damit den Wunsch und die Gier des Mensch auszudrücken, die Zeit zu beherrschen und zu missbrauchen. Mit der Grundaussage zum Thema Zeit überließ Bernhard Witsch im Sommer 2017 die Skulptur Alexandra Rangger zur weiteren Inspiration. Die Malerin, Fotografin und Redakteurin hat bereits in verschiedenen Projekten mit Bernhard Witsch zusammengearbeitet.Ein gemeinsames Konzept - bestehend aus Installation und Buch - bestimmte die Zielsetzung der Zusammenarbeit. Im Verlauf folgten weitere Vögel für die erste Stufe des Projektes - eine Bauminstallation, die mit 118 Vögeln bestückt ist. Die Gewinnerin Hannah Mesner und der Künstler.