Das Finanzabkommen zwischen Rom und Südtirol schaffe Klarheit. Es sei wichtig, dass Österreich als Garant der Südtiroler Autonomie eingebunden bleibe, betonte Kurz, der am Dienstagabend den Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Südtiroler Parlamentarier in der österreichischen Botschaft in Rom traf.Des Weiteren hat Gentiloni zu einem europäischen Einsatz gegen den IS-Terrorismus aufgerufen. „Die EU kann nicht wegschauen, wir können vor dieser Situation nicht gleichgültig bleiben.“Wichtig sei vor allem humanitäre Hilfe für die vertriebenen Christen zu garantieren. Zugleich müsse die EU den Dialog mit der islamischen Gemeinschaft offen halten, die den Fundamentalismus bekämpfe. Der Einsatz gegen Foreign Fighters (Auslands-Kämpfer) sei besonders wichtig, um die Sicherheit in Europa zu garantieren.Gentiloni zeigte auch starkes Interesse für das österreichische Islam-Gesetz. Er informierte sich bei Kurz umfassend über die Inhalte des Gesetzes.Am Mittwoch wird Kurz im Vatikan zu einem Arbeitsgespräch mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, dem vatikanischen „Außenminister“, erwartet. Im Mittelpunkt des Treffens werden die Themen Religionsfreiheit und Dialog der Religionen stehen. Kurz wird auch der Generalaudienz des Papstes auf dem Petersplatz beiwohnen.Danach soll er die Gelegenheit bekommen, den Pontifex persönlich zu treffen.apa