Sonntag, 22. April 2018

Längste Skitour der Welt in Rekordzeit beendet

Die Bergsteiger David Wallmann aus Österreich, Bernhard Hug aus der Schweiz, Philipp Reiter aus Deutschland sowie Janelle und Mark Smiley (USA) sind am Sonntag in Nizza angekommen: In der Rekordzeit von nur 36 Tagen absolvierten die fünf Athleten ihre Alpenüberquerung von Reichenau an der Rax in Niederösterreich bis in die Hafenstadt an der Cote d'Azur, berichtete Red Bull. Die Südtirolerin Tamara Lunger musste, wie berichtet, vorzeitig aufgeben.

Inspiriert war Red Bull Der Lange Weg von den vier österreichischen Skibergsteigern Robert Kittl, Klaus Hoi, Hansjörg Farbmacher und Hans Mariacher, welche die Route 1971 mit nur einem Supportmann im VW-Bus, Alois Schett, bezwungen hatten. - Foto: Screenshot/Youtubevideo
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Inspiriert war Red Bull Der Lange Weg von den vier österreichischen Skibergsteigern Robert Kittl, Klaus Hoi, Hansjörg Farbmacher und Hans Mariacher, welche die Route 1971 mit nur einem Supportmann im VW-Bus, Alois Schett, bezwungen hatten. - Foto: Screenshot/Youtubevideo

Bei Red Bull Der Lange Weg, der „längsten Skitour der Welt“, legten die Athleten auf Ski und zu Fuß eine Gesamtdistanz von 1.721 Kilometern sowie 89.644 Höhenmeter im Aufstieg zurück. Insgesamt waren sie 375 Stunden in Bewegung. (STOL hat berichtet)

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„Die größte Herausforderung war sicher das schlechte Wetter, das uns fast tagtäglich das Leben schwer gemacht hat“, sagte der Salzburger David Wallmann. „Eigentlich wurden wir erst am Schluss mit Sonnenschein für die Strapazen belohnt.“

Der deutsche Philipp Reiter schrieb begeistert auf Twitter.

„Es war schon hart“

„Es war schon hart“, berichtete Bernhard Hug in Nizza. „Die 14-Stunden-Tage haben viel körperliche Energie gekostet. Und wir mussten sehr viel anpassen, immer wieder reorganisieren, weil das Wetter sehr schwierig war.“

Die Sportler mussten die Besteigung des höchsten Bergs der Alpen, des Mont Blanc (4.810 m), nur hundert Höhenmeter unterhalb des Gipfels wegen zu hohen Lawinenrisikos abbrechen. Auch die geplante Besteigung der Dufourspitze (4.634 m) war nicht möglich. Zu den Highlights zählte die erfolgreiche Gipfelbesteigung des Großglockner (3.798 m).

Inspiriert von Wagnis aus dem Jahr 1971

Inspiriert war Red Bull Der Lange Weg von den vier österreichischen Skibergsteigern Robert Kittl, Klaus Hoi, Hansjörg Farbmacher und Hans Mariacher, welche die Route 1971 mit nur einem Supportmann im VW-Bus, Alois Schett, bezwungen hatten.

Das aktuelle Team bestand ursprünglich aus sieben Individualsportlern. Die Südtiroler Alpinistin Tamara Lunger und Nuria Picas (ESP), eine der erfolgreichsten Ultratrail-Läuferinnen der Welt mussten jedoch aus unterschiedlichen Gründen vorzeitig aufgeben.

apa/stol

stol