Freitag, 03. Juni 2016

Lange Nacht der Kirchen

Die lange Nacht der Kirchen ist Zeichen einer offenen, ökumenischen und vielfältigen Kirche – südtirolweit und darüber hinaus. Über 70 Kirchen, Kapellen und kirchliche Einrichtungen öffnen in Südtirol am 10. Juni 2016 ihre Türen. Wir laden Sie ein, dieses vielfältige Programm zu genießen. Bei der heutigen Pressekonferenz wurde die Lange Nacht der Kirchen im Detail vorgestellt.

Pressekonferenz Lange Nacht der Kirchen
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Pressekonferenz Lange Nacht der Kirchen

In ganz Südtirol finden an diesem Abend rund 180 Veranstaltungen statt, davon ca. 50 allein in Bozen. Das sind viele Stunden Programm zum Mitmachen, Genießen und Innehalten. Glaube und Spiritualität, Lebendigkeit und Vielfalt von Kirche werden an diesem Abend sichtbar und spürbar.

„.Die Lange Nacht der Kirchen ist sprachgruppenübergreifend und verbindet mehrere christliche Konfessionen: die römisch-katholische Kirche, die evangelischen Kirchen von Bozen und Meran, die russisch-orthodoxe Kirche, die rumänisch-orthodoxe Kirche und die evangelische Freikirche von Meran. Außerdem beteiligen Jahr für Jahr mehr Kirchen an der Langen Nacht der Kirchen“ zeigt sich Verena Hafner von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste erfreut über das ungebrochene Interesse an der europaweiten Großveranstaltung. Bei der Programmpräsentation sprach sie eine Einladung an „alle“ aus: „Wir öffnen die Türen für alle!“

Die Tür ist ein Symbol. Die Kirche öffnet ihre Türen und lädt alle ein. „Lasst euch ein und erzählt, kommt, seht und macht mit“, unterstreicht Bischof Ivo Muser noch mal diese Einladung an alle. Es ist ein Signal der Südtiroler Gesellschaft Türen und Toren zu öffnen und sich einzulassen und zu sagen: jeder ist willkommen.

„Was man liebt, zeigt man auch gern her. So ist das auch in der Langen Nacht der Kirchen. Das Programm lädt ein von Kirche zu Kirche zu spazieren, zu radeln, aufzubrechen und unterwegs zu sein.“, so Pastor Marcus Friedrich der evangelischen Kirchengemeinde Bozen. Darüber hinaus bieten die Bozner Kirchen einen Shuttle-Dienst an, der es ermöglicht an verschiedenen Programmpunkten in verschiedenen Kirchen teilzunehmen.

Insgesamt können die BesucherInnen in den verschiedenen kirchlichen Orten am 10. Juni in der Zeit zwischen 16.00 und 24.00 Uhr aus rund 180 verschiedenen Veranstaltungen wählen. So gibt es in den Kirchen die unterschiedlichsten Angebote: für Kinder von Schatzsuche über Kino bis Taschenlampenführung, für Jugendliche von Taizégebete über Nightfever bis Rockkonzert, für Erwachsene von Internationalem Café über Besichtigungen besonderer Orte bis zur Modeschau mit Messgewändern. Mal laden sie zum Mitmachen ein wie beim Spielangebot „Gott würfelt nicht… oder doch?“ in Meran oder bei der Lichterprozession in Radein. Mal laden sie zum Staunen über Neues und Besonderes ein wie bei „Farbe, Leinwand, Pinselstrich – Künstler malen ein Gebet“ in St. Paul/Eppan oder beim Kennenlernen des „Russischen spirituellen Erbes in Südtirol“ in Meran. Mal laden sie zum Still-Werden ein wie bei „Licht & Klang & Text“ in Brixen oder bei der Soundandacht in Aldein.

Landesweit wird die „Lange Nacht der Kirchen“ von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) und dem Katholischen Bildungswerk (KBW) koordiniert. Vor Ort steht die Projektgruppe bestehend aus den Jugenddiensten Bozen, Meran, Brixen, Klausen, Lana-Tisens, Überetsch, Unterland, Wipptal und Pfarrverantwortlichen aus Glurns, Lana und Kaltern den Pfarreien, Gemeinden und den vielen ehrenamtlichen HelferInnen unterstützend zur Seite, welche vor und während der „Langen Nacht“ viele Stunden Zeit investieren, um den Abend für die BesucherInnen zu einem Erlebnis zu machen.

Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, Bozen

stol