Diskutiert wurde über das Radwegenetz im Vinschgau und über die Notwendigkeit einer schnellen Internetverbindung.Obmann Thomas Rinner berichtete über die Wiederinbetriebnahme der Aufstiegsanlagen und des Gastbetriebes im Wandergebiet Tarscher Alm. „Dadurch ist ein wichtiges Zusatzangebot für die Gäste entstanden, das sich auf die Begehrlichkeit von Latsch als Urlaubsdestination positiv auswirken wird“, ist Rinner überzeugt. Darüber hinaus informierte Rinner über die Fertigstellung des letzten Teilstückes des Vinschger Radweges bei Latsch.Dadurch sei der Radweg nun durchgehend von Reschen bis Meran befahrbar. Da sich Latsch als Rad- und Mountainbike-Destination bereits einen guten Namen gemacht habe, sei die Realisierung des zusammenhängenden Radwegenetzes ein großer Pluspunkt, hob Rinner hervor.Bürgermeister Helmut Fischer verdeutlichte in den Grußworten, dass er den Stellenwert des Tourismus in Latsch sehr hoch schätze und ihn weiterhin auch finanziell im Rahmen des Möglichen unterstützen werde. Die Anbindung an das Glasfasernetz ist für eine schnelle Internetverbindung von größter Wichtigkeit. Demzufolge sei eine baldige Realisierung und Abdeckung absolute Priorität, an der derzeit gearbeitet werde, betonte Fischer.Gemeindereferentin Andrea Kofler hob die Wichtigkeit von Authentizität als wesentlichen Bestandteil für einen erfolgreichen Tourismus hervor.Bezirksobmann Hansi Pichler ging unter anderem auf die Regelung in Bezug auf die Gemeindeimmobiliensteuer ein, bei der es dem HGV gelungen ist, dass durch die Reduzierung dieser Steuer, eine Entlastung für die Betriebe zu erwirken. Ein weiteres Thema war die die Reform der Tourismusorganisationen. Diesbezüglich bestehe die große Herausforderung in der gerechten Abdeckung der verschiedenen Vorstellungen und Realitäten, so Pichler.Im Fachteil der Versammlung referierte Michael Pichler, Mitarbeiter der Unternehmensberatung im HGV Bozen, über Chancen zur Optimierung des Energiehaushaltes in einer Betriebsstruktur und gab den anwesenden Gastwirtinnen und Gastwirten wertvolle, praktische Tipps.Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte abschließend über die aktuellen Bestimmungen zur Kennzeichnung von Allergenen, über aktuelle Förderungsmöglichkeiten und Schulungspflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.HGV Pressedienst, Bozen